SCHWESTER

WERDEN

Alles beginnt mit einer Sehnsucht … dieser Liebe… dieses Gottes … der uns eines Tages angerührt hat.

"Komm und sieh!"

Die ersten Schritte in den Spuren dieser Sehnsucht, lassen Dich immer öfter an den Ort kommen, 'wo das Feuer brennt'. So haben wir alle einmal angefangen...

Im ganz eigenen Tempo kannst Du uns kennenlernen, unser Leben teilen und (immer wieder) für einige Tage mit uns leben.

Nach einem ersten gegenseitigen Kennenlernen, klärt sich nach und nach in Gesprächen immer mehr ab, ob Du dem Ruf, den Gott in Dein Herz gelegt hat, in und mit 'Jerusalem' folgen willst.

"Antworte mit Deinem ganzen Herzen auf den Ruf, in den Gott sein ganzes Herz hineingelegt hat. "

Lebensbuch von Jerusalem § 53


Eintritt in die Gemeinschaft der Schwestern von Jerusalem

Schritt für Schritt setzt Du Deine Füße auf das Wasser... folgst IHM nach... und verlässt alles, um Gott zu suchen und in IHM alles, was Du verlassen hast noch tiefer wieder zu finden. So trittst Du ein und "stellst erst einmal Dein Köfferchen ab", lebst und betest mit uns, teilst unser Leben, suchst eine Arbeit in der Stadt und lernst den Rhythmus des monastischen Lebens kennen.


Postulat | 6-12 Monate

Mit einem einfachen aber prägenden Zeichen, dem Empfang des Kreuzes, beginnt das Postulat und damit auch eine Zeit der Ausbildung. Du lernst unsere Spiritualität, das liebende Umsonst im Gebet von Herz zu Herz mit Gott, die lectio divina - die betende Schriftlesung, das Gemeinschaftsleben und das Leben in der Zelle mehr und mehr kennen.

"liebe. Öffne Dein ganzes Leben der Liebe, die Gott Dir als erster entgegenbringt. Bleibe für im-mer in dieser Gewissheit ver-ankert, denn sie allein kann Dei-nem Leben Sinn, Kraft und Freude schenken. Seine Liebe zu Dir wird nie vergehen. Der Bund seines Friedens mit Dir wird nicht erschüttert werden. Gott bereut niemals seine Ga-ben, und sein Ruf ist unwider-ruflich. Er hat Deinen Namen in seine Hände geschrieben.“

Lebensbuch von Jerusalem § 1















Noviziat | 2 Jahre

Mit der Einkleidung, dem Empfang des monastischen Habits, beginnt die zweijährige Ausbildungszeit des Noviziats. In dieser Zeit wächst Du tiefer in die Gemeinschaft und das Charisma von Jerusalem.

Zeitliche Profess | für 3 Jahre

Mit der zeitlichen Profess engagierst Du Dich für 3 Jahre als Schwester von Jerusalem und ebenso engagiert sich die Gemeinschaft Dir gegenüber. Mit der Professformel bindest Du Dich mit den Gelübden der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams an Gott und an die Gemeinschaft der Schwestern von Jerusalem. Es ist einer Zeit der Reifung auf menschlicher und geistlicher Ebene.


„Der Mönch ist jemand, den Gott angesprochen, den Gott an sich gezogen hat und der sich hat anziehen lassen: jemand, in dem eine tiefe Sehnsucht bren-nt, Gott zu schauen und mit ihm einen immer stärkeren Dialog der Liebe zu beginnen, der nie-mals mehr enden wird.“

Lebensbuch von Jerusalem § 62


"Herr Jesus Christus, ich will mir selbst entsagen, um mich allein an Dich zu binden, den einzigen Schatz meines Lebens und meine einzige Hoffnung auf Erden, solange ich lebe."

Auszug aus der Professformel














Ewige Profess | für das ganze Leben

Bist Du von der Gemeinschaft zur Ewigen Profess zugelassen, engagierst Du Dich ganz und gar, um gebunden an den HERRN und die Gemeinschaft, im Herzen der Städte und im Herzen der Kirche mehr und mehr zum Zeichen SEINER Liebe zu werden.

Die Welt braucht heute diese Zeugen, die sich Gott mit ihrem ganzen Leben für immer schenken.



„Der lebendige Halt unserer Freude ist die Gegenwart Chris-ti, denn er ist bei uns bis zum Ende der Welt. Wir haben sein Angesicht nicht gesehen und dennoch lieben wir ihn; wir sehen ihn auch jetzt nicht, aber wir glauben an ihn und jubeln in unsagbarer von himmlischer Herrlichkeit verklärter Freude.

Ja, es gibt eine Freude des hei-ligen Geistes, fähig, uns bis zur Trunkenheit froh zu machen. Dieser Geist aber wurde uns ge-schenkt, und er erfüllt uns mit allen seinen Gaben, deren erste nach der Liebe die Freude ist.“

Lebensbuch von Jerusalem § 179

„Wir können unmöglich von dem schweigen, was wir gesehen und gehört haben.“

Apg 4,20